| Umweltschutz,
rücksichtsvoller Umgang mit den Ressourcen der Natur, so die
Vermeidung von schwer abbaubarem Abfall und sparsamer Energieverbrauch
sind Forderungen, denen sich der verantwortungsbewusste Bürger
gerade auch zu Weihnachten
nicht entziehen sollte. Allerdings
setzt dies eine gründliche Kenntnis ökologischer Zusammenhänge
voraus. Nicht alles, was mit dem Anspruch von Umweltverträglichkeit
auf den Markt kommt, wird diesem Anspruch bei genauerer Betrachtung
gerecht. So ist z. B. der Kauf von Christbäumen
mit Wurzelballen aus ökologischer Sicht problematisch. Die Ballenentnahme am
Wuchsort führt dort nämlich zu Humusverlusten des Bodens;
in Hanglagen kann dies gar die Erosion fördern. Beim Kauf des
Weihnachtsbaums sollten heimische Arten bevorzugt werden, um unsinnigen
Ferntransport zu vermeiden. Vom Kauf fremdländischer Nadelbäume
wie der Blaufichte (fälschlicherweise oft als Edeltanne
deklariert) ist auch deshalb abzuraten, weil sie in sog. Sonderkulturen
unter Einsatz von Mineraldünger, Herbiziden und Insektiziden
gezogen wird. Bei der Entsorgung des Christbaums nach Heilige
Drei Könige ist der Christbaumschmuck
vollständig zu entfernen, da dieser giftige Stoffe enthalten kann. Wenn man auf
Lametta
nicht verzichten will, sollte man sich für solches
aus Zinn entscheiden: Es ist nicht brennbar ( Feuerwehr)
und kann Jahr für Jahr wiederverwendet werden. – Ein großes
Problem für den Umweltschutz ist der zu Weihnachten anfallende
Verpackungsmüll ( Verpackung).
Im Jahresdurchschnitt beträgt sein Anteil an den 250 kg Hausmüll, die jeder Bürger durchschnittlich
produziert, 30 Prozent. Und zu Weihnachten kommen noch die Geschenkverpackungen
hinzu: Lackpapier, Glitzerfolie, Plastikschleifen, Klebestreifen
– all diese Materialien können nicht recycelt werden
und landen auf der Deponie, wo sie nur sehr langsam verrotten. Wer
seine Geschenke nicht in Zeitungspapier einschlagen will ( Weihnachtsstimmung),
sollte wenigstens lernen, wie man beim Einpacken auf Klebstreifen
verzichten kann. Wenn man sich stattdessen auf Gummi- oder Schleifenbänder
beschränkt, wird das Geschenkpapier beim Auspacken nicht beschädigt
und kann somit wiederverwendet werden.
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environmental protection,
considerate handling of nature's resources such as the prevention
of waste which is not biologically degradable, and low energy consumption
are demands which responsible citizens should not withdraw from,
especially at Christmas ( Weihnachten).
However, this prerequisites a profound knowledge
of ecological circumstances. Not everything launched onto the market
claiming to be environmentally tolerable meets this particular claim
when given closer consideration. For example, the buying of a Christmas
tree ( Christbaum)
with root ball is problematic from an ecological
viewpoint. Taking the ball from the place where it grows entails
that that particular spot of soil will lose humus; on an incline
it may even lead to erosion. When buying the Christmas tree local
varieties are to be preferred in order to avoid insensible long-distance
transit. Buying foreign conifers such as the Colorado blue spruce
(often wrongly termed silver fir) is also to be refrained
from because they are grown in so-called special cultures, using
mineral fertilizers, herbicides and insecticides. When disposing
of the Christmas tree after the Three Kings ( Heilige Drei Könige)
the Christmas tree decoration (
Christbaumschmuck) is to be completely removed as it may contain
toxins. If one does not wish to do without Lametta
the option should fall onto that made of tin: it is not flammable
(
Feuerwehr / fire brigade) and can be reused year in, year out.
– A major problem for environmental protection is the waste
created by wrapping paper at Christmas ( Verpackung / wrapping).
Compared to the annual average its
share in the 250 kg of household waste produced on average by every
citizen amounts to 30 per cent. And at Christmas the gift wrappings
are added: varnished paper, glitter foil, plastic bows, adhesive
strips – all these materials can not be recycled and are taken
to the dump site where they rot slowly. Those not wishing to wrap
their gifts in newspapers ( Weihnachtsstimmung / Christmas atmosphere)
should at least learn how to do without cello tape when wrapping them up. In limiting
oneself instead to rubber bands or ribbons, the wrapping paper is
at least not damaged while unpacking and thus can be reused.
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