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Mrs. Blister aus Perth (Australien) erinnert sich, dass es in ihrer Kindheit in Köln den Brauch des Strohhalmlegens in der Adventszeit gab und will wissen, ob er heute in Deutschland noch bekannt ist.
(Donnerstag, 18.12.03)

Strohhalmlegen, auch „Krippe füllen” genannt, soll - ganz ähnlich wie ursprünglich der Verweis Adventskalender - die Kinder in der Vorweihnachtszeit zu Bravheit und Wohlverhalten anregen. Bereits am ersten Adventssonntag wird auf dem späteren Gabentisch eine leere Verweis Krippe aufgestellt. Jedes Kind, das eine gute Tat vollbracht hat, darf einen Strohhalm in die Krippe legen, mit dem Ziel, dass das Christkind am Heiligen Abend weich gebettet werden kann. Ähnlich wie die berühmt-beruchtigten „Fleißkärtchen” in der Grundschule und „Heiligenbildchen” im katholischen Kommunions-Unterricht geriet diese pädagogische Methode spätestens seit den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts mehr und mehr in Vergessenheit.

Mrs. Blister from Perth (Australia) recalls the custom of laying straws during her childhood in Cologne and wishes to know whether this is still common in Germany.
(Thursday, 18.12.03)

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Laying straws, also called “filling the crib”, similar to the original Advent calendar (Verweis Adventskalender) was to entice children during the pre-Christmas season to be good and behave well. On the first Advent Sunday already an empty crib (Verweis Krippe) is placed where later the gifts will be laid out. Every child that did a good deed may place a straw into the crib with the aim of the Christ child lying on a soft bed on Christmas Eve. Similar to the infamous ”diligence cards“ at primary school and the ”holy images“ during religious education this educational method fell into oblivion since the 60s of the past century.

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