Stern, am Nachthimmel sichtbarer Himmelskörper, bes. die unbeweglichen Fixsterne und die Planeten. Der „Stern“, den die Heiligen Drei Könige „aus dem Osten“ (Lukas 2, 1) aufgehen sahen, dessen Wanderung am Himmelszelt sie folgten, der „vor ihnen her zog bis zu dem Ort, wo das Kind lag“ (Lukas 2, 9), war sicher kein Stern in diesem astronomischen Sinne. Der Astronom Johannes Kepler (* 1571 † 1630) wies als Erster darauf hin, dass sich am 27. Mai, 6. Oktober und 1. Dezember des Jahres 7. v. Chr. eine seltene Kunjunktion von Jupiter und Saturn ereignet habe. Wenn der Weg der Heiligen Drei Könige (die ja eigentlich Sterndeuter waren) von Ur über Damaskus nach Jerusalem führte, konnten sie dort ein atemberaubendes Spektakel beobachten, das sich im Sternzeichen der Fische (dem Zeichen der Juden!) nur alle 800 Jahre ereignet: das strahlend helle Zusammentreffen der Planeten Jupiter und Saturn. Heutige Sternforscher sind dieser Theorie nachgegangen und datieren die Geburt Jesu auf den 17. Januar (Konradin Ferrari D'Occieppo) oder auf den 15. September (David Hughes) des Jahres 7. v. Chr. - Schon früh wurde vermutet, dass es sich bei dem “Stern“ von Bethlehem um einen Kometen gehandelt haben könnte. Der berühmte Halley'sche Komet kommt jedoch nicht in Frage, da er in diesem Zeitraum im Jahr 12 v. Chr. erschienen ist - zu früh, um mit den historischen Quellen übereinzustimmen. - Auch Meteoriten („Sternschnuppen“) kommen nicht in Betracht, da sie zu klein und vor allem zu kurzlebig sind, um der Beschreibung im Lukasevangelium zu entsprechen. - Schließlich wurde auch das Aufleuchten einer Supernova als mögliche Erklärung für das himmlische Geschehen in Erwägung gezogen; allerdings gibt es hierfür aus der fraglichen Zeit keinerlei Belege. - Wenngleich sich das Rätsel des Sterns von Bethlehem streng wissenschaftlich wohl nie ganz wird klären lassen, gehört der Stern als weihnachtliches Symbol zu jeder Krippe und in jeden Christbaum. Die beliebten Strohsterne erinnern zugleich an das Stroh, worauf das Christkind nach seiner Geburt im Stall gebettet wurde.

star, celestial body visible in nocturnal sky, especially the immovable fixed stars and planets. The "star" which the Three Kings ( Heiligen Drei Könige) saw rise "from the East" (Luke 2, 1) whose path in the firmament they followed, which "moved before them to the place where the child lay" (Luke 2, 9), was surely not a star in this astronomical sense. The astronomer Johannes Kepler (* 1571 † 1630) was the first to point out that there was a rare conjunction of Jupiter and Saturn on May 27, October 6 and December 1 of the year 7. B.C. If the path of the Three Kings (who in fact were astronomers) took them from Ur via Damascus to Jerusalem, they could observe a breathtaking spectacle there which in the zodiac sign of Pisces (the sign of the Jews!) occurred only every 800 years: the bright meeting of the planets of Jupiter and Saturn. Today's astronomy has taken up on this theory and dates the birth of JESUS to January 17 (Konradin Ferrari D'Occieppo) or September 15 (David Hughes) of the year 7. B.C. - At an early stage there were assumptions that the "star" of Bethlehem was in fact a comet. However, it could not have been the famous Halley's Comet, since during this period it appeared in the year 12 B.C. - too early to correspond with historic sources. - Even meteorites (“shooting stars”) can not be considered as they are too small and mainly too short-lived to meet the description in Luke's gospel. - Finally, the bright light of a supernova was considered a possible explanation for the heavenly events; however, there is no evidence from the time in question. - Even if the enigma of the star of Bethlehem in strict scientific terms will hardly ever by fully clarified, the star as a Christmas symbol is part of any nativity scene ( Krippe) and any Christmas tree ( Christbaum). The popular stars of hay are at the same time reminiscent of the hay on which the Christ-child ( Christkind) was bedded after being born in the stable ( Stall).

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