Krippe, von althochdt. krippa, „Flechtwerk”, ein geflochtener Korb zur Fütterung von Haustieren wie Ochsen und Verweis Eseln, ursprünglich also die Bezeichnung für die erste Schlafstätte des neugeborenen Verweis Messias. Das Wort wurde Pars pro Toto auf figürliche Darstellungen („Weihnachtskrippen”) der Heiligen Familie (Verweis Maria, Verweis Josef und das Verweis Christkind), der Verweis Hirten und der Verweis Heiligen Drei Könige im Verweis Stall zu Verweis Bethlehem übertragen, die seit der Mitte des 16. Jh. zunächst in portugiesischen, spanischen und italienischen, bald darauf auch in süddeutschen Kirchen und an Fürstenhöfen in der Advents- und Weihnachtszeit aufgestellt wurden. Die Idee einer plastischen Darstellung der Verweis Weihnachtsgeschichte geht angeblich auf den Heiligen Franziskus von Assisi (* 1181 † 1226) zurück, der an Verweis Weihnachten 1223 in der Einsamkeit der Alverner Berge bei Arezzo eine berühmt gewordene Krippenfeier abhielt. Im Barock wurden, besonders von den Jesuiten, immer aufwändigere und kostspieligere Krippen errichtet, die schließlich in den Kirchen oft ganze Seitenschiffe ausfüllten. In der Zeit der Aufklärung und Säkularisation geriet dieser Prunk aus der Mode, Kaiser Joseph II. von Habsburg verbot gar 1782 die Krippe in seinem Machtbereich ganz. Dennoch hat die Weihnachtskrippe ihren Platz unter dem Verweis Christbaum, insbesondere in katholischen Familien, bis heute behaupten können. Neben den o. g. Figuren gehören ein Verweis Stern und ein Verweis Engel zum festen Bestand. – Nach altem Brauch wird die noch leere Krippe am 1. Verweis Advent aufgebaut. Verweis Heiligabend ziehen dann Maria und Josef dort ein, in der Nacht wird das Christkind in die Krippe gelegt, wenig später erscheinen die Hirten, und erst am 6. Januar die Heiligen Drei Könige und der Stern, der sie zum Stall von Bethlehem geleitete.

manger, Old High German krippa, ”wickerwork“, a woven basket to feed domestic animals such as the ox and donkey (Verweis Esel), originally also the designation of the first bed of the new-born Messiah (Verweis Messias). The word has been pars pro toto to the physical illustration (”Christmas manger“) of the holy family (Verweis Maria, Verweis Josef and the Verweis Christkind), the shepherds (Verweis Hirten) and the Three Kings (Verweis Heiligen Drei Könige) at the stable (Verweis Stall ) in Verweis Bethlehem, which since the mid-16th century initially was put up in Portuguese, Spanish and Italian churches, and soon thereafter also in south German churches and at princes' palaces during the Advent and Christmas season. The idea of a plastic illustration of the Christmas story (Verweis Weihnachtsgeschichte) supposedly dates back to Holy Francis of Assisi (* 1181 † 1226) who at Christmas (Verweis Weihnachten) in 1223, in the solitude of the Alvern Mountains near Arezzo held the by now famous manger celebrations. During the baroque period, ever more elaborate and costly nativity scenes were set up, especially be the Jesuits, which finally filled entire side aisles in churches. During Enlightenment and Deconsecration this splendor became unfashionable, Emperor Joseph II. of Habsburgh even prohibited nativity scenes in 1782 in total within his sphere of influence. Still, the Christmas crib could assert its place below the Christmas tree (Verweis Christbaum), especially in Catholic families, until today. Next to the above characters a star (Verweis Stern) and a donkey (Verweis Engel) are fixed items. – Ancient custom has it that the empty crib is set up on the 1st Verweis Advent. On Christmas Eve (Verweis Heiligabend) Mary and Joseph then move in, and overnight the Christ-child is laid into the crib; shortly thereafter the shepherds appear and only on January 6 do the Three Kings join them with the star, which showed them the way to the stable in Bethlehem.

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