Julfest, das ursprünglich germ. Fruchbarkeitsfest zur Wintersonnwende. Der Name geht vermutlich auf das germ. Wort giuli, "Rad" zurück. Die Furcht, dass die immer schwächer werdende Sonne vielleicht einmal nicht wieder an Kraft gewinnen könnte, ließ unsere Vorfahren durch verschiedene Beschwörungsriten zum Julfest die lebensnotwendige Wiederkehr des sonnenwarmen und lebenswichtige Früchte bringenden Frühlings und Sommers beschwören, indem sie in der längsten Nacht des Jahres z. B. ein Feuerrad bergabwärts rollen ließen. (Dieser Brauch findet noch einen schwachen Wiederschein in unserem heutigen Silvesterfeuerwerk.) Unter dem Einfluss des Nationalsozialismus, als alle christlichen Feste germanisiert werden sollten und der Christbaum in "Jultanne" umbenannt wurde ( DDR), besann man sich (übrigens mit wenig Erfolg) auf diese vorchristlichen Bräuche und wollte etwa auch den Nikolaus und das Christkind als Gabenbringer durch Frau Holle ablösen ( Raunächte).

yuletide, originally Germanic fertility celebrations at winter solstice ( Wintersonnwende). The name presumably goes back to the Germanic word giuli, meaning "wheel". The fear of the ever weaker growing sun never regaining its power led our predecessors to charm the essential return of spring and summer warmed by the rays of sunlight, producing vital fruit, with the help of various incantations at Yuletide, and for example roll a wheel of fire down a hill on the longest night of the year. (This custom is only vaguely reflected in today's New Year's Eve fireworks display). Under National Socialism, when all Christian festivities were Germanised and the Christmas tree ( Christbaum) was renamed a "Yuletide fir" (GDR, DDR), these pre-Christian customs were remembered (with little success) and even St. Nicholas ( Nikolaus) and the Christ-child ( Christkind) as the bringers of gifts were to be replaced by Frau Holle (Twelve Nights, Raunächte).

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