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Heiligabend,
von mhd. ze de wihen naheten, zu
den heiligen Nächten; im Kalender
der 24. Dezember, inbesondere an diesem Tag die Stunden vom Einbruch
der Dämmerung bis zur Heiligen Nacht (auch Christnacht) vom
24. zum 25. Dezember; in den meisten deutschen Familien der lang
erwartete Zeitpunkt der Bescherung.
Dass er sich als solcher gegen den ursprünglich als Datum des
Schenkens vorgesehenen Dreikönigstag am 6. Januar ( Heilige
Drei Könige) durchgesetzt hat, ist vermutlich ein Zugeständnis
an die sprichwörtliche kindliche Ungeduld. Als
alternativer Zeitpunkt für die Bescherung behauptet sich mancherorts
noch hartnäckig der Morgen des 1. Weihnachtstags, der aber
vermutlich à la longue aus nahe liegenden Gründen keinen
Bestand haben wird: Das Licht von Kerzen
wirkt am helllichten Tag eher blass ( Weihnachtsstimmung);
und zudem bereitet manches Geschenk,
bei Tageslicht besehen, eine eher unangenehme Überraschung.
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Christmas Eve,
f. Middle High German ze de wihen naheten,
to the holy nights; in the Kalender December 24, on
this day in particular the hours before dusk breaks until the Holy
Night (also Christmas night) from December 24 to 25; for most German
families the long-awaited moment of the Bescherung. That it has
asserted itself against the originally intended day for the giving
the presents, the Three King's Day on January 6 ( Heilige Drei
Könige) is presumably a concession to a child's impatience.
As an alternative moment of giving presents some people are still
adamant about the morning of Christmas Day, which, however in the
long run will not prevail for obvious reasons. The light of candles
( Kerzen) tends to be rather pale during daylight ( Weihnachtsstimmung);
and also some gifts ( Geschenk), when viewed at daylight, may turn
out to be a rather unpleasant surprise ( Überraschung).
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