Gans, ein Federvieh, das in Ägypten der Isis, in Griechenland der Persephone, in Rom der Juno geweiht war. Im Christentum trat seit dem 5. Jh. St. Martin an deren Stelle, weil sein Festtag, der 11. November, mitten in die eigentliche Gänsesaison fällt. Im November nämlich zählt die junge Gans etwa sechs Monate, und das ist der beste Zeitpunkt, um sich von ihren kulinarischen Verdiensten zu überzeugen (Martinsgans). Die Tradition, Gänsebraten auch zu Weihnachten auf den Tisch zu bringen, stammt aus England. An Heiligabend des Jahres 1588 trug man Königin Elisabeth I. (* 1533 † 1603) zum Abendmahl gerade eine gebratene Gans auf, als ein Offizier die Nachricht von der endgültigen Niederlage der spanischen Armada überbrachte. Zur Erinnerung an dieses freudige Ereignis avancierte die Weihnachtsgans seither zum traditionellen Festtagsbraten.
In Spanien ist Gänsebraten allerdings verständlicherweise kein typisches Verweis Weihnachtsmahl.

Hier steht wie´s geht: Rezept für eine Köstlich- Knusprige Weihnachtsgans. Rezept-Download (124 kb)

goose, a feathered animal which in Egypt was dedicated to Isis, in Greece to Persephone, in Rome to Juno. In Christianity St. Martin has replaced it since the 5th Century because his special day, November 11, falls into the actual goose season. In November the young geese are around six months old, which is the best time to convince oneself of their culinary merits (Martinmas goose). The tradition of serving roast goose even at Christmas, originates from England. On Christmas Eve of the year 1588 Queen Elisabeth I. (* 1533 † 1603) was served a roast goose as an evening dinner when an officer brought news of the final defeat of the Spanish armada. In memory of this pleasant event the Christmas goose has since been promoted to the traditional festive roast dinner.
In Spain, however, roast goose is understandably not a typical Christmas dinner (Verweis Weihnachtsmahl).

Recipe-Download (124 kb)

 

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