Alle Jahre wieder, dt. Weihnachtslied. Der Text von 1837 stammt von dem Fabeldichter Wilhelm Hey (* 1790 † 1854):

 

(1) Alle Jahre wieder,
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

(2) Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

(3) Steht auch dir zur Seite
still und unerkannt,
dass es treu dich leite
an der lieben Hand.

Seine anhaltend große Beliebtheit verdankt das Lied wohl der volkstümlichen Vertonung von 1842 durch den Tübinger Musikdirektor Friedrich Silcher (*1789 †1860), von dem auch so bekannte Volkslieder stammen wie Ännchen von Tharau und Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. - Übrigens wird die dritte Strophe in neuerer Zeit häufig auch in der ersten Person gesungen:

 

(3) Steht auch mir zur Seite
still und unerkannt,
dass es treu mich leite
an der lieben Hand.

Reine Spekulation bleibt allerdings die hieraus abgeleitete Schlussfolgerung, dass auch das „Fest der Liebe” inzwischen dem Egoismus zum Opfer gefallen sei.

Alle Jahre wieder, Germ. Christmas carol. The lyrics dating from the year 1837 were written by Wilhelm Hey (* 1790 † 1854), a writer of fables:

(1) Every year / the Christmas child / cometh to earth / where we are. / (2) With its blessings / it enters every home, / and joins us / wherever we go. / (3) Is also by your side / quiet and unknown / for it faithfully guides you / by the loving hand.

The carol owes its sustained recognition to the popular music written in 1842 by the Tübingen musical director Friedrich Silcher (* 1789 † 1860), who also wrote such well-known folk-songs like Ännchen von Tharau and Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. - In more recent times, the third verse is frequently sung in the first person:

(3) Is also by my side / quiet and unknown / for it faithfully guides me / by the loving hand. /

However, the conclusion drawn from this that the festivities celebrating love by now have fallen prey to selfishness remains genuine speculation.

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