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Historie der Sutter-Gruppe 1927 bis 2007

Seit 80 Jahren im Dienste der Kommunikation

1927
Gründung des Unternehmens durch August Sutter (* 10. März 1890 in Spiesen-Elversberg / Saagrgebiet) und Ernst Möller.

30. Oktober 1927
Die erste Nummer der Wochenzeitung "Essener Lokal-Post" erscheint.

5. Mäz 1928
Hans Friedrich Sutter als Sohn von August Sutter und seiner zweiten Frau Elisabeth, geb. Grimm, in Essen geboren.

1936
Erster Vertrag mit der Deutschen Reichspostreklame. Das erste "Örtliche Fernsprechbuch" von Groß-Essen erscheint unter Sutter-Regie.

1941
Unter dem Druck der nationalsozialistischen Machthaber wird das Erscheinen der "Essener Lokal-Post" eingestellt. Auch das "Örtliche Fernsprechbuch" erscheint zum letzten Mal. - Um den Fortbestand der Firma zu sichern, wird eine kleine Druckerei erworben.

1942-1945
Die Firma Möller & Sutter wird als Druckereibetrieb weitergeführt. Das Gebäude Freiheit Nr. 5, Firmensitz seit 1937, brennt nach Bombenangriffen aus und wird schließlich völlig zerstört. Übersiedelung in die Brunnenstraße; auch hier werden die Geschäftsräume durch Bomben zerstört.

1945
Die unmittelbare Nachkriegszeit verbringt die Familie Sutter in Rheda, wohin Elisabeth Sutter schon 1943 evakuiert worden war. Dort lernt Hans Friedrich Sutter seine spätere Frau, Christel Schlingschroeder, kennen.

1946
Ernst Möller scheidet aus der Firma aus.

15. März 1947
Nachdem die Produktion in den Kriegswirren eingestellt werden musste, eröffnet die Firma A. Sutter neu, zunächst als reine Akzidenzdruckerei.

1. Februar 1949
Hans Friedrich Sutter tritt in die Firma ein.

1949
Neuer Vertrag mit der Deutschen Postreklame. Als erstes Verlagserzeugnis nach dem Krieg erscheint das "Fernsprechbuch Gelsenkirchen". Weitere 18 "Örtliche Telefonbücher" folgen in den 1950er-Jahren.

30. Dezember 1950
August Sutter stirbt in Essen. Seine Frau, Elisabeth Sutter, wird Inhaberin, sein Sohn, Hans Friedrich Sutter, übernimmt - erst 21 Jahre alt - die Leitung der Firma.

1951
Das erste Buch erscheint bei Sutter: "Der Wohnungsbau mit Landesmitteln". Erfolgreiche Spezialisierung zum Fachbuch- und Formularverlag (z. B. Formulare für den sozialen Wohnungsbau).

9. Juni 1951
Hans Friedrich Sutter und Christel Schlingschroeder heiraten. - Das Ehepaar Sutter erwirbt ein Grundstück an der Brunnenstraße.

4. Februar 1952
Christian Sutter in Essen geboren.

1954
Hans Friedrich Sutter übernimmt die Firma von seiner Mutter.

23. November 1954
Grundsteinlegung für das neue Verlagsgebäude in Essen, Brunnenstraße 61-65.

1955
Einzug in die neuen Gebäude in der Brunnenstraße. - Sutter erwirbt den Berliner Verlag Reimar Hobbing und den angegliederten Dom-Verlag.

1959-1961
Die Zeitschrift "ruhrgebiet" erscheint bei Sutter. Sie will den Menschen in der Region "diesen heimatlichen Raum näher bringen und allen, die das Revier von außen sehen, seine oft widerspruchsvollen Züge deuten". Offenbar ist die Zeit für ein solches Medium noch nicht reif: Nach nur neun Ausgaben muss die Zeitschrift eingestellt werden.

1963
Das neue Betriebsgebäude der Druckerei wird errichtet. Spezialisierung: Qualitätsdruckerei für farbige Illustrationen (Slogan: "Qualitätsdruck termingerecht").

1964
Hans Friedrich Sutter wird Vorsitzender der Fachgruppe Buchdruck im Verband der Druckindustrie Nordrhein.

1966
Die Druckerei schafft zwei Offsetmaschinen an. Druck von Geschäftsberichten, Fachzeitschriften und Fahrplänen. Die angelieferte "Fertigmacherei" entwickelt sich zur eigenständigen Buchbinderei.

1967/1969
Der Fernsprechbuchverlag firmiert um zur A. Sutter GmbH & Co. Lokal-Post-Verlag; ebenso die Druckerei, die jetzt A. Sutter Buchdruckerei und Verlag GmbH heißt.

1968
Hans Friedrich Sutter gründet die Zeitschrift "Gruppendynamik" (später bei Klett in Stuttgart weitergeführt).

1. November 1974
Sutter erwirbt den Verlag Samuel Lucas (Tochtergesellschaft von ITT) und mit ihm die "Gelben Seiten" für Essen, Dortmund, Bochum, Hagen und Duisburg sowie das "Örtliche Telefonbuch" Wuppertal. Die Firma wird weitergeführt unter dem Namen Sutter KG Gelbe Seiten Ruhrgebiet. - Die Druckerei erwirbt eine Roland Vierfarben-Offsetdruckmaschine.

1975
Der Grundstein für die Umstellung vom Bleisatz auf den Fotosatz wird gelegt: Das Rechenzentrum des Telefonbuchverlags in der Sylviastraße rüstet von einer Nixdorf-Anlage auf eine Siemens-Großrechenanlage 4004 um. Damit wird erstmals eine redaktionelle Bearbeitung im Dialog und die Ausgabe über Lichtsatztechnik möglich.

18. März 1976
Gründung der Orun Verlag Sutter GmbH für Kartografie (Hafenpläne u. ä.).

1976
Der Außenumsatz der Sutter-Firmen überschreitet die 20-Millionen-Grenze.

1977
Die Sutter-Gruppe wird 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass erscheint die Broschüre "Rückblicke - Zur Firmengeschichte des Hauses A. Sutter" (herausgegeben von Hannsferdinand Döbler).

1978
Hans Friedrich Sutter wird Präsident des Bundesverbandes Druck (bis 1984).

1. Januar 1979
Max Staercke verkauft seinen Maximilian Verlag (Detmold), einen Verlag für "Örtliche Telefonbücher" und "Adressbücher", aus Altersgründen an die Sutter-Gruppe. Gemeinsam mit der Deutschen Postreklame (heute DeTeMedien) sorgt der Maximilian Verlag für das Erscheinen des "Telefonbuchs" für Detmold, Höxter und Paderborn sowie für 20 "Örtliche" des Bereichs Ostwestfalen-Lippe.

13. Juni 1979
Erwerb der "Who's Who"-Verlagsgruppe. Die bekannten biographischen Enzyklopädien erscheinen seither unter dem Markenzeichen "Who's Who Sutter's international red series".

1981
Zwischen dem Verband Deutscher Adressbuchverleger, mit Hans Friedrich Sutter als Verhandlungsführer und der Deutschen Postreklame wird die Privatisierung der "Amtlichen Telefonbücher" vereinbart.

12. Mai 1981
Der Alfred Kernen Verlag (Stuttgart), ein Fachverlag für Insektenkunde, wird Zweigniederlassung des Reimar Hobbing Verlags.

5. Juni 1981
Umwandlung der A. Sutter KG in eine GmbH. Gesellschafter werden neben Hans Friedrich Sutter und seiner Ehefrau Christel auch ihre sechs Kinder..

1982
Das "Amtliche Telefonbuch" Bochum wird vom Sutter-Verlag herausgegeben. In den Folgejahren kommen weitere "Amtliche Telefonbücher" hinzu.

22. Januar 1982
Erste Sitzung des Ende 1981 freiwillig eingesetzten Beirats der A. Sutter GmbH; Ulrich Tent wird dessen erster Vorsitzender.

1983
Sutter erwirbt die traditionsreiche Essener Buchhandlung G. D. Baedeker.

1984
Umzug des Rechenzentrums des Telefonbuchverlags von der Sylviastraße in die Hoffnungstraße. - Der Außenumsatz der Sutter-Firmen überschreitet die 50-Millionen-Grenze.

1985
Auslobung des Gottschalk-Diederich-Baedeker-Preises für hervorragende Habilitationen aus den Bereichen Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften der Universität-GH Essen.

31. Mai 1985
Die Orun Verlag Sutter GmbH firmiert um zur A. Sutter Messe-Verlag GmbH.

27. Juni 1985
Gründung der EMV Rechenzentrum GmbH durch die deutschen Telefonbuchverlage. Im Rechenzentrum der Sutter-Gruppe in der Sylviastraße wird gemeinsam mit zwei anderen Rechenzentren (in Frankfurt und Nürnberg) das "Elektronische Telefonbuch", z. B. für BTX (einen Vorgänger von T-Online) erstellt und gepflegt.

1986
Beginn der Partnerschaft des Messeverlags mit der Düsseldorfer Messegesellschaft mbH NOWEA zur Herausgabe von Messekatalogen. - Erweiterung der Baedeker-Geschäftsräume durch einen Teilumbau. In die Verwaltungsetage an der Kettwiger Straße zieht der Verlag Reimar Hobbing ein.

1987
Auslobung des August-Sutter-Preises für wissenschaftliche Arbeiten aus den Gebieten Kulturwissenschaften, Volkskunde, Geschichte und Gesellschaftswissenschaften zur Geschichte und Kultur des Ruhrtgebiets und Nordrhein-Westfalens. - Einführung des Prepress-Systems der dänischen Firma CCI-Europe, einer Software für den Satz von Messekatalogen, Fahrplänen u. ä. Nachschlagewerken; Anschaffung von NCR-Unix-Rechnern.

1988
Ehrenpromotion von Hans Friedrich Sutter an der Universität Düsseldorf für seine Verdienste um die dortigen Japan-Studien.

7./8. März 1988
Umwandlung des Beirats der A. Sutter GmbH in einen Aufsichtsrat; erster Aufsichtsrats-Vorsitzender wird Kurt Schoop.

April 1988
Baubeginn für das neue Firmengebäude an der Bottroper Straße.

Mai 1989
Einzug aller Essener Sutter-Firmen (außer G. D. Baedeker) in die Bottroper Straße 20.

10. November 1989
Übernahme der Osteuropa Werbe- und Marketinggesellschaft mbH (München).

1990
Der Maximilian Verlag (Detmold) produziert erstmals das "Adreßbuch Essen" sowie den Auszug "Alles über essen". Die erste Ausgabe des Unternehmensmagazins "together" erscheint. - Die Osteuropa Werbe- und Marketinggesellschaft mbH, die u. a. die Ausstellungskataloge der Moskauer Messe- und Ausstellungsgesellschaft EXPOCENTR erstellt, verlegt ihren Firmensitz von München nach Essen. - Der Außenumsatz der Sutter-Firmen überschreitet die 100-Millionen-Grenze.

9. März 1990
Hans Friedrich Sutter übergibt die Leitung der Firma an seinen ältesten Sohn Christian.

1. Mai 1990 
Der Verlag Bouvier (Bonn) erwirbt die Verlagsrechte aller Publikationen des Verlags Reimar Hobbing.

Sommer 1990
Der Essener Künstler Thomas Rother erhält ein Atelier in einer Sutter-Druckhalle; hieraus entwickelt sich später das "Kunstkäfig"-Stipendium. - Am "Kunstkäfig" finden seither regelmäßig kulturelle und politische Veranstaltungen statt.

1. Januar 1991
Die Sutter-Gruppe übernimmt die Rüttenscheider Buchhandlung Neher und führt sie als Baedeker-Filiale weiter.

1991
Eine Zweigniederlassung des Verlags wird in Paretz bei Potsdam gegründet. Von hier aus werden zwei "Gelbe Seiten" und zwei "Telefonbücher" für Brandenburg herausgegeben. In Kooperation mit der Telefonbuchverlag Potsdam GmbH ist der A. Sutter Telefonbuchverlag für die 14 "Örtlichen" des Bereichs West-Brandenburg zuständig. - Der zwischen der A. Sutter Messeverlag GmbH und der Messe Düsseldorf geschlossene Vertrag wird verlängert.

Januar 1992
Die Buchhandlung Baedeker an der Kettwiger Straße bezieht ihr Ausweichquartier im Amerika-Haus (heute Europa-Haus) auf dem Kennedyplatz. Der große Um- und Erweiterungsbau im Baedekerhaus beginnt.

Anfang 1992
Die Einführung des CCI-Yellow-Page-Systems ermöglicht die Bildschirmdarstellung von Telefonbuchseiten im Originalformat und die interaktive Platzierung von Anzeigen.

1. Februar 1992
Die A. Sutter EDV und Satz GmbH (SES) wird gegründet.

20. März 1992
Die Rüttenscheider Baedeker-Filiale eröffnet neu im Arosa-Haus.

Juli 1992
Jürgen Paas zieht als zweiter Stipendiat in den "Kunstkäfig" ein.

7. September 1992
Durch Management-Buy-out der leitenden Mitarbeiter Ludger Ferlings und Jörg Klapp, gemeinsam mit Dipl.-Ing. Franz als drittem, externem Teilhaber, entsteht die Druckzentrum Sutter & Partner GmbH. Die A. Sutter GmbH behält eine Minderheitsbeteiligung.

17. September 1992
Neueröffnung der umgebauten und auf 2.000 m² erweiterten Buchhandlung G. D. Baedeker an der Kettwiger Straße.

1. Oktober 1992
Die Maximilian-Verlag Max Staercke GmbH eröffnet eine Niederlassung in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern).

22. Mai 1993
Hans Friedrich Sutter stirbt in Berlin.

März 1994
Werner Haypeter wird dritter "Kunstkäfig"-Stipendiat.

Frühjahr 1994
Die zentrale Baedeker-Logistik zieht in die Druckhalle I an der Bottroper Straße.

14. Oktober 1994
Ein Höhepunkt der Veranstaltungsreihe am "Kunstkäfig" ist der Vortrag der Reichstag-Verhüller Christo und Jeanne-Claude.
1995 Der Außenumsatz der Sutter-Firmen überschreitet die 150-Millionen-Grenze.

30. Januar 1995
Die A. Sutter InfoDesign GmbH (SID) ergänzt den Produktionsbereich der Sutter-Gruppe um ein weiteres Standbein (neben der SES).

1. Februar 1995
Die Fitness-Kur als langfristiges Projekt der Personalförderung und -entwicklung wird ins Leben gerufen.

17. Mai 1995
Kurt Schoop wird Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats; den Vorsitz übernimmt Detthold Aden.

1. Juni 1995
Die Sutter-Gruppe ist um eine Tochter reicher: Die SVA Südwestdeutsche Verlagsanstalt (Mannheim), ein Verlag für Einwohner-Adressbücher und Wirtschafts-Nachschlagewerke, kommt hinzu.

5. Juni 1995
Nachdem schon im Vorjahr ein Informations- und Beratungstag für Schüler auf Ausbildungsplatzsuche durchgeführt wurde, findet nun erstmals der "Markt der Möglichkeiten" statt, zu dem eine ausführliche Ausbildungsbroschüre erscheint.

9. Juni 1995
Der Vertrag für die Entwicklung eines neuen Verlagssystems SAE (Sales, Administration, Editorial) gemeinsam mit der Firma CCI-Europe wird unterzeichnet.

31. August 1995
Die Buchhandlung Baedeker eröffnet eine weitere Filiale im FORUM City Mülheim.

Ende 1995
Als vierte Stipendiatin zieht Gerda Schlembach in den "Kunstkäfig" ein.

1996
Auf der Basis des mit der Messe Essen geschlossenen Vertrages erscheint im Januar der erste Katalog, weitere folgen schnell.

1. Februar 1996
Grundung der A. Sutter Verlagsgesellschaft (ASV).

22. August 1996
Umstrukturierung der Sutter-Gruppe in Holding (A. Sutter GmbH) und vier operative Geschäftsbereiche: Telekommunikations-Verzeichnisse, Verlagsprodukte, Produktion und Medienhandel.

12. September 1996 
Im neuen CentrO Oberhausen eröffnet Baedeker eine vierte Filiale.

25. Oktober 1996
Im Maximilian Adressbuchverlag erscheint die CD-ROM "Alles über essen - Ihr Stadtinformationssystem"; in Kooperation mit der Stadt und der Universität-GH Essen wird der Internet-Auftritt der Stadt Essen präsentiert.

4. Februar 1997
NRW-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement spricht am "Kunstkäfig" über den Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen und die Chancen der Neuen Medien.

Frühjahr 1997
Der Messe- und Osteuropa-Verlag eröffnet eine Repräsentanz auf dem EXPOCENTR-Gelände in Moskau.

Mai 1997 
Die erste "Gelbe Seiten"-CD-ROM für Essen, Oberhausen und Mülheim erscheint.

Juni 1997
Dirk Hupe zieht als fünfter Stipendiat in den "Kunstkäfig" ein.

4. Juni 1997
Detthold Aden scheidet aus dem Aufsichtsrat aus. Dr.-Ing. E. h. Wilhelm Pällmann übernimmt den Vorsitz.

31. August 1997
Zum 70. Geburtstag der Sutter-Gruppe findet ein großes Familienfest für die Mitarbeiter und deren Angehörige an der Bottroper Straße statt.

November 1997
Auf der "MEDICA 97" präsentiert die A. Sutter Verlagsgesellschaft erstmals "EMMA - das Elektronische Messe-Marktplatz-Auskunftssystem".

Januar 1997
Die neugegründete BDD Business Data an Directories Osteuropa Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, bezieht ein Büro in Moskau und gibt die erstmals die "Gelben Seiten" für die russische Hauptstadt heraus.

22. Januar 1998
Martin Bangemann und Friedrich Nowottny diskutieren am "Kunstkäfig" über "Eine neue Agenda für die Informationsgesellschaft".

März 1998
Die ersten "Örtlichen Telefonbücher" (Wuppertal und Wülfrath) werden vom A. Sutter Telefonbuchverlag unter www.das-oertliche-online.de ins Internet gestellt.

1. April 1998
Die Deutsche Telefonbuch Verlags GmbH & Co. KG (DTV), an der auch die Sutter-Gruppe beteiligt ist, schaltet eine eigene Telefonauskunft frei: "11 8 11 Frag FRED".

26. Juni 1998
Ministerpräsident Wolfgang Clement besucht Baedeker und lobt das vorbildliche Ausbildungs-Engagement des Unternehmens.

Oktober 1998
Die ersten Ausgaben des neuen Produkts "Gelbe Seiten regional" erscheinen in Brandenburg.

15. April 1999
Die neu gegründete Dialog Gesellschaft für Direktmarketing mbH nimmt mit ihrem Call-Center im neuen Bamler Servicepark die Arbeit auf.
Januar 1999 Auch die A. Sutter Verlagsgesellschaft mbH zieht in neue Räume im Bamler Servicepark.

Mai 1999
Robert Scheipner zieht als sechster Stipendiat in den "Kunstkäfig" ein.

Juni 1999
Ein völlig neu gestalteter Internet-Auftritt der Sutter-Gruppe geht unter www.sutter.de online.

11. August 1999
Baedeker eröffnet unter dem Namen "SuperBuch!" eine Buchhandlung für modernes Antiquariat in Essen-Frohnhausen.

November 1999
Durch eine Kooperation mit der Firma "Kinder-Hut" unterstützt die Sutter-Gruppe Mitarbeiter mit Kindern bei dem Bemühen, Beruf und Familie "unter einen Hut" zu bekommen.

Januar 2000
Mit der neuen Marke "buchklick" bewirbt die Baedeker Online-Service GmbH ihre Aktivitäten im Internet. - Die A. Sutter Verlagsgesellschaft veröffentlicht erstmals ein türkisches Branchenbuch für NRW, den "Rehber".

14. Januar 2000
Der Neujahrsempfang der Essener Künstler und Kulturschaffenden, initiiert vom Kulturdezernenten der Stadt, Dr. Oliver Scheytt, findet erstmals am "Kunstkäfig" statt.

Februar 2000
Die Sutter-Gruppe beginnt eine Kooperation mit dem Städtischen Aufbaugymnasium Essen, einer Unesco-Schule, um Schülern den Übergang in die Berufsausbildung zu erleichtern.

14. Mai 2000
In der Essener "Lichtburg" feiert G. D. Baedeker Jubiläum: Am 20. Juli 1775, vor 225 Jahren, wurde die Buchhandlung gegründet. Festredner ist der Literaturkritiker und Autor Hellmuth Karasek.

28. Mai 2000
G. D. Baedeker gibt in Kooperation mit der National-Bank, der Sparkasse Essen und der Essen Marketing Gesellschaft die "EssenCard" heraus, eine Kundenkarte mit attraktivem Service- und Rabattangebot.

1. Juni 2000
Der Verlag Karl Leitermeier mit der Firma TELDATA gehören zur Sutter-Gruppe. Der Stuttgarter Telefonbuchverlag gibt vier "Telefonbücher" und 21 "Örtliche" heraus.

Juli 2000
Die "Telefonbuch-Holding" der Sutter-Gruppe wird gegründet und erhält den Namen Verlion GmbH.

8. März 2001
Die Baedeker-Filiale Oberhausen zieht aus dem CentrO aus und eröffnet neu in der Marktstraße im Herzen der Oberhausener City.

25. März 2001
Die "Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein e. V." wird aus der Taufe gehoben. Christian Sutter gehört zu den Gründungsmitgliedern.
Mai 2001 Die Verlagssoftware SAE wird beim Stuttgarter Verlag Karl Leitermeier eingeführt.

29. Juni 2001
Christian Sutter erhält das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

7. September 2001
Matthias Schamp zieht als siebter (und letzter) Stipendiat in den "Kunstkäfig" ein.

Anfang August 2001
Der Internet-Auftritt der Sutter-Gruppe erscheint in neuer Gestalt und mit zusätzlichen Funktionalitäten.

Mitte August 2001
G. D. Baedeker eröffnet eine Filiale in der Innenstadt von Neuss.

9. Oktober 2001
Die Sutter-Gruppe wird für ihr Sponsoring-Projekt "Kunstkäfig" im Finale um den "Sponsoring Award" mit einem zweiten Platz ausgezeichnet.

1. Januar 2002
Die A. Sutter Verlagsgesellschaft vermarktet zukünftig exklusiv die Ausstellerwerbung für die Hamburg Messe.

Februar 2002
Start des Sutter-Intranet unter dem Namen "InfoNet", dabei gleichzeitig erstmalige Einführung des Content-Management-Systems RedDot, das eine wesentlich bequemere und einfachere Pflege und Aktualisierung der Inhalte ermöglicht.

30. April / 25. Mai 2002
Mit einem Fest für die Mitarbeiter und ihre Partner im Essener "Colosseum" und einem Kundenfest am "Kunstkäfig" feiert das Unternehmen "75 Jahre Sutter-Gruppe".

11. Juni 2002
Christian Sutter erhält die Ehrenplakette der Stadt Essen.

1. Januar 2003
Nach fast 20 Jahren trennt sich die Sutter-Gruppe vom Geschäftsbereich Medienhandel. Die Dresdner Buch&Kunst-Gruppe erwirbt die Buchhandlung Baedeker und führt sie unter gleichem Namen weiter.

17. Januar 2003
Zum vierten und letzten Mal findet am "Kunstkäfig" der Neujahrsempfang der Kunst- und Kulturschaffenden statt. Bei dieser Gelegenheit gibt Christian Sutter bekannt, dass das Sponsoring-Projekt "Kunstkäfig" eingestellt wird.

Frühjahr 2003
Die A. Sutter Verlagsgesellschaft gibt erstmals "verband.info", ein Verzeichnis der Verbände in Deutschland heraus.

1. August 2003
Die A. Sutter Verlagsgesellschaft übernimmt die Geschäftsbereiche Messepublikationen und Fachbesucher-Registrierung der Fair Business Medien & Marketing GmbH in Nürnberg und hat damit einen weiteren Service im Angebot: die Fachbesucher-Registrierung bei Messen.

Anfang 2004
Die DasÖrtliche Service- und Marketinggesellschaft mbH, an der die Sutter-Gruppe beteiligt ist, ruft gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin "impulse" den bundesweiten Förderwettbewerb "Local Heroes - Mutmacher der Nation" ins Leben.

Februar 2004
Der Sutter Telefonbuchverlag bringt an den Standorten Essen, Detmold, Paretz und Stuttgart ein neues Kundenmagazin heraus: "top werben".

5. Mai 2004
Startschuss für ein weit reichendes Projekt in der A. Sutter Verlagsgesellschaft: MIS - das Messe-Informations-System.

September 2004
Estmals bringt die A. Sutter Verlagsgesellschaft den Branchenführer "DMS/ECM" heraus, das begleitende Nachschlagewerk zur wichtigsten Messe für alle Fragen des Dokumentenmanagements.

Anfang 2005
"Das Telefonbuch" wird bunt. Der Sutter Telefonbuchverlag unterstützt die Einführung der Vierfarbigkeit mit aufwändigen Werbekampagnen.

März 2005
Erstmals betreut die A. Sutter Verlagsgesellschaft den Messekatalog zur Pferdemesse EQUITANA.

Mai 2005
Erneut ein Relaunch des Internet-Auftritts der Sutter-Gruppe. Die Website ist nun mit dem Content-Management-System RedDot wesentlich leichter zu aktualisieren.

12. Oktober 2005
Die Sutter-Gruppe erhält den von der Jungen Deutschen Wirtschaft ausgeschriebenen Förderpreis "Ausbildungs-Ass" für ihr vorbildliches Ausbildungskonzept.

17. Oktober 2005
System-Umstellung bei der Telefonbuch-Produktion. Das Verlagssystem SAE wird durch eine SAP-basierte Software abgelöst.

Ende 2005
Die A. Sutter Verlagsgesellschaft mbH geht ein umfangreiches Bündnis mit der Dataspin Verlagsdienstleistungen GmbH München ein.

Februar 2006
Isa Sutter-Lex stirbt in Schorndorf bei Stuttgart.

Mai 2006
Die Dialog GmbH setzt in ihrem Call-Center eine neue Telefonanlage als Multichannel Contact Center ein.

22. Juni 2006
Die neue Website der "Paten für Arbeit in Essen" wird freigeschaltet - eine Projektarbeit der Sutter-Auszubildenden, mit der der gemeinnützige Verein bei seiner Aufgabe unterstützt wird, benachteiligten Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu helfen.

31. Dezember 2006
Die Sutter-Gruppe veräußert ihre Beteiligung an der Sutter Telefonbuchverlag GmbH an die Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen deutscher Telekommunikations-Verzeichnisverleger mit Sitz in Hannover. Christian Sutter bleibt Geschäftsführer. - Martin Sutter übernimmt alle Anteile an der A. Sutter Verlagsgesellschaft mbH, die zukünftig unter dem Namen A. Sutter Fair Business GmbH firmiert; und an der Dialog GmbH, deren neuer Name A. Sutter Dialog Services GmbH lautet und der erstgenannten Firma als Tochterunternehmen angegliedert wird.

11. Mai 2007
Der Aufsichtsrat der A. Sutter GmbH, die zum Jahresende ihr operatives Geschäft beenden wird, tritt zurück.


Im Internet
Ruhr.2010
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